Robotik

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Erfordernisse von Kundenprojekten lieferten schon immer entscheidende Impulse für technische Innovationen bei der Ackermann GmbH in Wiesenbronn bei Würzburg. Durch den Einsatz der Robotik im Unternehmen ergeben sich nun Bearbeitungsmöglichkeiten wie nie zuvor.

Werkstoffbearbeitung in einer Großschreinerei ist ein Thema, das traditionell durch CNC-Maschinen abgedeckt wird. Der Nachteil ist nur, dass die Bearbeitungsräume dieser Maschinen relativ klein sind. Ein Roboter kennt hingegen die Einschränkungen einer 5-Achs-CNC-Maschine nicht. Einer der Hauptgründe, weshalb sich die Ackermann GmbH für den Robotereinsatz entschieden hat. Der wesentlich größere Arbeitsbereich und vor allem die Freiheitsgrade eines Roboters wiegen die minimalen Präzisionseinbußen bei weitem auf. Zählt man die Rotation des Drehtellers, auf dem sich das Werkstück befindet dazu, kommt man auf 7 Achsen. Daran, darauf, darunter, darin, dahinter, davor, dazwischen – es gibt fast keine Stelle, die für das Werkzeug nicht erreichbar ist. Dabei sind die Preisunterschiede zwischen kleinen und großen Bearbeitungsräumen beim Einsatz der Robotik weitaus geringer als bei CNC-Bearbeitungszentren.

Auch wenn ein Roboterarm neuester Bauart Werkstücke von bis zu 3 Metern Durchmesser und einem Gewicht von bis zu 7 Tonnen vor sich hat – ausgerüstet mit einer Frässpindel bringt er das richtige „Fingerspitzengefühl“ für die präzisesten Arbeiten in jeder Position mit. Durch den passenden Werkzeugwechsler können außer sämtlichen Holzwerkstoffen auch Materialien wie EPS, PU-Schäume und sogar Gasbeton bearbeitet werden. So entstehen einerseits Projekte mit ausgeprägter Formsprache als auch Teile für den Schalungsbau und Schablonen. Laden- und Messebauer, Künstler und Architekten – und nicht zuletzt die Schreinerkollegen – finden mit dem Roboter der Ackermann GmbH einen Problemlöser dem die Zukunft gehört.